Über mich

wer ich bin & was ich mache


"Behandle dein Haustier so, daß du im nächsten Leben ohne Probleme mit vertauschten Rollen klar kommst."

Pascal Lachenmeier

Ich heiße Katharina Eichen und lebe in Bad Münstereifel, zusammen mit meinem Mann, unserem Hund und der "Männer-WG" - unseren drei Chinchillas.

 

Ich bin ausgebildete Handelsfachwirtin, habe einen Bachelor-Abschluss in Medienökonomie und war lange in einem großen deutschen Medienunternehmen tätig. 

 

Im Jahr 2013 habe ich mich jedoch entschieden, den lang gehegten Wunsch einer beruflichen Neuorientierung in die Tat umzusetzen und eine Ausbildung zur Tierheilpraktikerin am BTB (Bildungswerk für therapeutische Berufe) begonnen. Im Herbst 2015 habe ich diese erfolgreich mit der Abschlussprüfung beendet und meine eigene Praxis eröffnet.

Von 2016 bis 2018 habe ich außerdem die Ausbildung zur Tierphysiotherapeutin für Hunde und Pferde an der atm (Akademie für Tiernaturheilkunde) absolviert und mit erfolgreicher Prüfung abgeschlossen.

 

Informationen zu meinen Qualifikationen und Fortbildungen finden Sie hier:


Ich bin keine Therapeutin, die Tierärzte und die Schulmedizin grundsätzlich verurteilt oder ablehnt, denn die ganzheitliche Behandlung bedeutet für mich auch, alle Möglichkeiten für die Tiergesundheit mit einzubeziehen: so schonend und so wenig wie möglich, aber eben auch so viel wie nötig.

Verschreibungspflichtige Medikamente, genaue Diagnostik wie etwa auch durch Röntgen oder Sonographie (Ultraschall), Impfungen, Parasitenbekämpfung und nicht zu vergessen chirurgische Eingriffe (Operationen) sind in vielen Fällen notwendig, wo Alternativmedizin und Physiotherapie ihre Grenzen haben. 

Aus diesen Gründen bin ich der Meinung, dass Tierärzte und Tiertherapeuten zusammen arbeiten können und sollen, da sie sich  in vielen Fällen fantastisch ergänzen, gerade auch im Bereich der Physiotherapie nach Operationen oder chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates.

 

Ich distanziere mich ausdrücklich von Techniken wie „Handauflegen“, Ferndiagnosen und Fernbehandlungen und solchen Praktiken, die man als spirituell oder esoterisch ansehen muss.


Das Berufsbild "Tiertherapeut"

Trotz einer bislang fehlenden staatlich anerkannten Ausbildung und Prüfungsregelung für Tiertherapeuten unterliegt die Berufsausübung zahlreichen Vorschriften und Gesetzen, u. a. den Vorschriften des Arzneimittelgesetzes, des Heilmittelwerbegesetzes, des Tierschutzgesetzes und des Tierseuchengesetzes.  Außerdem  besteht die Meldepflicht beim zuständigen Veterinäramt. Ausführliche Informationen zum Berufsbild und den Berufsordungen finden Sie unter den folgenden Links:

 

Berufsbild des Fachverbandes Niedergelassener Tierheilpraktiker

Berufsbild "Tierphysiotherapeut" der atm

 

Grundsätzlich kann sich zur Zeit jedoch noch jeder ohne jegliche Ausbildung als Tierheilpraktiker oder Tierphysiotherapeut bezeichnen und öffentlich präsentieren. Für Sie als Tierbesitzer ist es natürlich schwierig, die fachliche Qualität zu erkennen – einige grundlegende Punkte aber geben bereits Auskunft darüber, ob ein Therapeut seine Verantwortung und das Tier selbst ernst nimmt. 

Die wichtigsten Gradmesser zur Beurteilung sind die Reaktion Ihres Tieres – und Ihr Bauchgefühl! Wenn Sie selbst sich nicht wohlfühlen, sprechen Sie es an!

 

Ein guter Therapeut

  • hat eine solide Ausbildung als Tierheilpraktiker und/oder Tierphysiotherapeut über mindestens 2 Jahre an einer speziellen Schule absolviert und ist ggf. sogar durch einen Verband zertifiziert
  • ist beim Veterinäramt als zuständiger Aufsichtbehörde gemeldet
  • kann eine Berufshaftpflichtversicherung für seine Therapeutentätigkeit vorweisen (der Abschluss ist nur mit dem Nachweis einer entsprechenden Qualifikation möglich)
  • nimmt sich Zeit und verbreitet keine Hektik
  • ist einfühl- und behutsam und nimmt Rücksicht auf die individuellen Verhaltensweisen, Ängste oder Bedürfnisse des Tieres
  • erfragt, bevor er mit den therapeutischen Maßnahmen beginnt, detailliert die Vor- und Krankengeschichte und prüft, sofern vorhanden, bereits vorliegende Befunde, Unterlagen und Berichte von Fachkollegen 
  • erklärt vorab, was er am Tier ausführen möchte – und erläutert ebenfalls vorab sein Preismodell
  • achtet und reagiert auf Reaktionen des Tieres während der Untersuchung/Behandlung und nimmt diese ernst
  • erstellt einen Behandlungsplan, erläutert Ihnen die weiteren Schritte, gibt Hausaufgaben und Empfehlungen und lässt Ihnen diese zeitnah zukommen
  • überschätzt sich nicht selbst und verweist Sie bzw. Ihr Tier gegebenenfalls an einen besser passenden Therapeuten oder auch an einen schulmedizinischen Fachkollegen
  • macht keine Kollegen schlecht – denn das hat er nicht nötig
  • geht immer individuell auf das einzelne Tier, die jeweilige gesundheitliche Problematik und auf Ihre Fragen und Sorgen ein
  • erkundigt sich nach ein paar Tagen, wie das Befinden des Patienten ist oder bittet Sie um Mitteilung dazu