Über mich


"Behandle dein Haustier so, daß du im nächsten Leben ohne Probleme mit vertauschten Rollen klar kommst."

Pascal Lachenmeier

Ausführliche Informationen zu meinen Qualifikationen und Fortbildungen finden Sie hier:

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Ich lebe in Bad Münstereifel, zusammen mit meinem Mann, unserem Hund, drei Chinchilla-Männern und ein paar Zwerggarnelen.

 

Ich bin ausgebildete Handelsfachwirtin, habe einen Bachelor-Abschluss in Medienökonomie und war jahrelang als Medienökonomin in einem großen deutschen Unternehmen tätig. Die Überlegung und der Wunsch, mich beruflich komplett neu zu orientieren und eine Ausbildung im Bereich der Tiertherapie zu machen, war schon eine Weile präsent, ich habe aber aufgrund meiner mir damals wichtig erscheinenden "Karriere" lange Zeit darauf verzichtet.

 

Im Sommer 2013 adoptierten mein Mann und ich drei kranke Chinchillas aus dem Tierheim. Die Tiere litten unter einem hartnäckigen Hautpilz-Befall und einer Infektion mit Giardien, welche sie immer weiter abmagern ließ. Alle Medikamente wirkten nicht oder schwächten die Kleinen zusätzlich, der Hautpilz und die Giardien hielten sich jedoch hartnäckig.

 

Bis mich eine Bekannte, die sich um die Pflege und Vermittlung von Tierschutz-Katzen kümmert, auf eine alternativmedizinische Behandlung gegen Giardien aufmerksam machte. Nach dem letzen Strohhalm greifend ließ ich mich überreden, die Chinchillas so zu behandeln. Ebenfalls empfahl sie mir etwas gegen den Hautpilz. Die Giardien-Symptome verschwanden innerhalb von einer Woche, die Tiere nahmen wieder zu und die durch den Pilz angegriffenen Hautstellen heilten ohne Spuren aus.

 

Dieses Erlebnis prägte mich so nachhaltig, dass ich mich im Herbst 2013 endlich bestärkt fühlte, eine Ausbildung zur Tierheilpraktikerin am BTB (Bildungswerk für therapeutische Berufe) zu beginnen. Im Herbst 2015 habe ich diese erfolgreich mit der Abschlussprüfung beendet.

Seit September 2016 befinde ich mich zusätzlich in der Ausbildung zur Tierphysiotherapeutin für Kleintiere und Pferde an der atm (Akademie für Tiernaturheilkunde), die ich voraussichtlich im Herbst 2018 abschließen werde.

Ich bin keine Therapeutin, die alle Tierärzte und die Schulmedizin grundsätzlich verurteilt und über einen Kamm schert, denn verschreibungspflichtige Medikamente, genaue Diagnostik wie etwa auch durch  Röntgen oder Sonographie (Ultraschall), Impfungen, Parasitenbekämpfung und nicht zu vergessen chirurgische Eingriffe (Operationen) sind in vielen Fällen notwendig, wo die Alternativmedizin ihre Grenzen hat. Diese Grenzen muss ein verantwortungsvoller Therapeut kennen, ebenso wie  seine eigenen.

Aus diesen Gründen bin ich der Meinung, dass Tierärzte und Tiertherapeuten durchaus zusammen arbeiten können und sollten, da sich Schulmedizin und die alternativen Methoden in vielen Fällen fantastisch ergänzen.

 

Ich distanziere mich ausdrücklich von Techniken wie „Handauflegen“, Ferndiagnosen  und Fernbehandlungen und solchen Praktiken, die man als spirituell oder esoterisch ansehen muss.

 

Meine Schwerpunkte in der Tätigkeit als Therapeutin liegen in der ausführlichen Beratung zu einer optimalen Fütterung und Haltung Ihres Tieres, der Prophylaxe sowie dem Schaffen einer Grundlage zur Verbesserung des Gesundheitszustandes.


Trotz einer bislang fehlenden staatlich anerkannten Ausbildung und Prüfungsregelung für Tiertherapeuten unterliegt die Berufsausübung zahlreichen Vorschriften und Gesetzen, u. a. den Vorschriften des Arzneimittelgesetzes, des Heilmittelwerbegesetzes, des Tierschutzgesetzes und des Tierseuchengesetzes.  Außerdem  besteht für Tiertherapeuten die Meldepflicht beim zuständigen Veterinäramt. Ausführliche Informationen zum Berufsbild finden Sie hier: Berufsbild der Verbände

 

Grundsätzlich kann sich zur Zeit jedoch noch jeder ohne jegliche Ausbildung so bezeichnen und öffentlich präsentieren. Für Sie als Tierbesitzer ist es natürlich schwierig, die fachliche Qualität zu erkennen – einige grundlegende Punkte aber geben bereits Auskunft darüber, ob ein Therapeut seine Verantwortung und das Tier selbst ernst nimmt. 

Die wichtigsten Gradmesser zur Beurteilung sind die Reaktion Ihres Tieres – und Ihr Bauchgefühl! Wenn Sie selbst sich nicht wohlfühlen, sprechen Sie es an!

 

Ein guter Therapeut

  • hat eine solide Ausbildung als Tiertherapeut über mindestens 2 Jahre an einer speziellen Schule absolviert und ist ggf. sogar durch einen Verband zertifiziert
  • ist beim Veterinäramt als zuständiger Aufsichtbehörde gemeldet
  • nimmt sich Zeit und verbreitet keine Hektik
  • ist einfühl- und behutsam und nimmt Rücksicht auf die individuellen Verhaltensweisen, Ängste oder Bedürfnisse des Tieres
  • erfragt, bevor er mit den therapeutischen Maßnahmen beginnt, detailliert die Vor- und Krankengeschichte und prüft, sofern vorhanden, bereits vorliegende Befunde, Unterlagen und Berichte von Fachkollegen 
  • erklärt vorab, was er am Tier ausführen möchte – und erläutert ebenfalls vorab sein Preismodell
  • achtet und reagiert auf Reaktionen während der Untersuchung/Behandlung und nimmt diese ernst
  • erstellt einen Behandlungsplan, erläutert Ihnen die weiteren Schritte, gibt Hausaufgaben und Empfehlungen und lässt Ihnen diese zeitnah zukommen
  • überschätzt sich nicht selbst und verweist Sie bzw. Ihr Tier gegebenenfalls an einen besser passenden Therapeuten oder auch an einen schulmedizinischen Fachkollegen
  • macht keine Kollegen schlecht – denn das hat er nicht nötig
  • geht immer individuell auf das einzelne Tier, die jeweilige gesundheitliche Problematik und auf Ihre Fragen und Sorgen ein
  • erkundigt sich nach ein paar Tagen, wie das Befinden des Patienten ist oder bittet Sie um Mitteilung dazu