Kinesiologisches Taping für Hunde und Pferde


Ursprünglich stammen das Tape und die Methode aus Japan. 1973 entwickelte der Chiropraktiker Kenzo Kase das so genannte Kinesio Taping und in Zusammenarbeit mit der Firma Nitto  das dazugehörige Kinesio Tape.

Durch die Eigenschaften des kinesiologischen Tapes wird die Bewegungsmöglichkeit nicht eingeschränkt und eine Art dauernde Massage der Muskulatur erreicht.

 

Hunde und Pferde profitieren in gleicher Weise wie der Mensch von der Wirkung der Kinesiologischen Tapes. Auf relativ kurzem und glattem Fell haftet das Tape wie auf Haut. Es hebt die Haare sanft an und damit auch die darunterliegenden Gewebestrukturen.

Die Wirkung des Tapes geht dabei in erster Linie über das Hautgewebe, die Muskulatur sowie die neuronalen Systeme. Kinesiologisches Taping wird ergänzend in das physiotherapeutische Vorgehen integriert, um die Therapie zu unterstützen.

Das Tape verbleibt zwischen einem und sieben Tagen am Tier und steht wirkend für die Hand des Therapeuten, die nun in Form des Tapes bis zum nächsten Behandlungstermin therapeutisch wirksam ist.

Es gibt verschiedene Techniken, mit der das Tape angebracht wird, zum Beispiel Muskeltechniken für die Muskulatur, Faszientechniken für die Faszien, Ligamenttechniken für die Bänder, Korrekturtechniken 

 und zur Anregung der Lymphflusses/zur Lymphdrainage.

Auch das spezielle Kleben für Narben- oder Nervenbehandlung ist möglich.