Therapie mit Vitalpilzen


Die Mykotherapie ist in der westlichen Medizin eine noch relativ neue und unbekannte, dafür umso wirksamere Therapiemethode. Der Begriff Mykotherapie leitet sich von Mykos (griechisch: Pilz) ab. Für die Pilze, die in der Therapie genutzt werden, existieren verschiedene Bezeichnungen: Vitalpilze, Heilpilze oder auch Medizinalpilze. Manchmal wird auch von Nutzpilzen gesprochen und  die Bezeichnung „Heilpilz“ vermieden, weil die Pilze in Deutschland, anders als Heilpflanzen, keine Arzneimittelzulassung haben.
Pilze sind weder Tier noch Pflanze, sie bilden ein eigenständige Gruppe, die in der Evolutionsgeschichte 100 Millionen Jahre alt ist.

 

Bereits in der Antike wussten die Menschen viel über die Wirkung von Pilzen und nutzten sie, sowohl zur Beseitigung lästiger Feinde, als auch bei Darm- und Hautkrankheiten. Hildegard von Bingen beschreibt im Mittelalter die wohltuende Wirkung des Pilzes, der in der heutigen Mykotherapie als Reishi bekannt ist.

 

Mit der Verbreitung der modernen westlichen Schulmedizin verloren die Pilze dann an Bedeutung. In der Traditionellen Chinesischen Medizin und auch in Japan wurden und werden Pilze jedoch weiterhinangewendet. Erst Mitte der 70er Jahre begann die Schulmedizin, sich wieder mit der medizinischen Wirkung von Pilzen zu befassen.

 

Ein Haupteinsatzgebiet der Heilpilze ist die Krebstherapie: Das Immunsystem wird in seinem Kampf gegen die Krebszellen unterstützt, die betroffenen Organe werden gestärkt und Nebenwirkungen von chemischen Medikamenten werden gelindert.

Ebenfalls sehr hilfreich sind die Heilpilze bei überschießenden Reaktionen des Immunsystems (Allergien) und Autoimmunerkrankungen. Hier nützt die regulierende Wirkung der Pilze: Bei schwacher Aktivität der Abwehrzellen kommt es zur Anregung, bei überschießender Abwehrlage kommt es zur Dämpfung des Immunsystems.

 

Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Entgiftung. Verschiedene Heilpilze unterstützen Niere, Leber, Magen-Darm und Lymphsystem in ihrer Funktion und fördern die Ausscheidung von Giftstoffen. Dies ist vor allem bei Hauterkrankungen, aber auch bei unklaren Erschöpfungszuständen sehr wichtig. Da es sich bei Pilzen um natürliche Substanzen handelt, kommt es nicht zu unerwünschten Nebenwirkungen.

Pilze enthalten eine Vielzahl an ernährungsphysiologisch und pharmakologisch wichtigen Substanzen. Dabei entfalten sie ihre außergewöhnliche Wirkung durch die Verwendung des gesamten Pilzes mit allen Inhaltsstoffen. Eine gesonderte Bedeutung haben die Pilze in der Unterstützung bei der Krebs- bzw. Tumortherapie.

 

Aus diesem Grund wende ich die Pilze in meiner Praxis als Pulver aus dem ganzen Pilz an. Mit der Mykotherapie kann der Körper der Tiere sowohl bei bakteriellen, viralen und fungiziden Erkrankungen als auch bei einer Tumortherapie und bei parasitärem Befall sehr wirkungsvoll unterstützt werden, egal ob es sich um Hunde, Katzen, Pferde, Heimtiere oder Vögel handelt: Alle Tiere kann man mykotherapeutisch unterstützen und auch präventiv (vorbeugend) versorgen.