Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten


"Ein Tier in Not ist ein heiliges Objekt."

Ovid

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Wenn Sie das erste Mal einen Termin für Ihr Tier mit mir vereinbart haben, kalkulieren Sie bitte 1 bis 2 Stunden  dafür ein.

 

Vor unserem Termin erhalten Sie von mir einen Fragebogen zur  Erstanamnese, den Sie bitte ausfüllen und an mich zurück senden. Auch wenn Ihnen je nach Erkrankung Ihres Tieres einige der Fragen darin  vielleicht sinnlos oder nicht zielführend scheinen, für eine Behandlung mit alternativen Therapiemethoden ist jedes Detail im Verhalten, den Lebensumständen, aber auch in der Vorgeschichte und Krankengeschichte Ihres Tieres wichtig. So kann ich mir vorab einen ersten Überblick verschaffen und bei unserem ersten Treffen mit Ihnen gezielt über mir wichtig erscheinende Punkte sprechen und Fragen stellen.

 

Je nach medizinischer Vorgeschichte und/oder akuter Krankheitssymptome werde ich Ihr Tier genau beobachten und anschließend ausführlich untersuchen.  Eventuelle Folgetermine sind dann meist kürzer.

 

Bitte halten Sie auch folgende Dokumente (soweit vorhanden) bereit:

  • aktuelle Laborbefunde
  • Röntgenbilder ect.
  • Untersuchungsergebnisse/Diagnosen von Ihrem Tierarzt und eventuell anderen Therapeuten
  • eventuell eine kurze Übersicht der Krankengeschichte Ihres Tieres
  • Impfpass/Equidenpass
  • Futterpläne bzw. genaue Infos zur aktuellen Fütterung

Nachdem ich mir ein Bild von Ihrem Tier machen konnte bespreche ich mit Ihnen einen genauen Therapieplan und unser weiteres Vorgehen. Ich bin immer darauf bedacht, Sie als Tierhalter aktiv mit einzubinden, indem ich Sie über alle Therapiemethoden aufkläre und Ihnen die Krankheit und die Ursachen nahe bringe, damit Sie verstehen, was jetzt möglich ist und was nicht.

Eine akute Erkrankung bzw. Verletzung Ihres Tieres behandele und versorge ich natürlich sofort vor Ort.

 

Je nach Befund und Diagnose arbeite ich mit verschiedenen Therapiemethoden aus der Alternativmedizin, jedoch immer speziell auf die Bedürfnisse und das Krankheitsbild Ihres Tieres angepasst. Voraussetzung für einen Therapieerfolg ist allerdings, dass die Selbstheilungskräfte des Organismus nicht zu stark angegriffen oder sogar schon ganz erloschen sind. Ein lebensbedrohlich verletztes oder erkranktes Tier gehört aus diesem Grund immer in die Hände eines Tierarztes!

 

Meine Behandlungsansätze setzen sich zusammen aus:



Schulmedizin und Alternativmedizin werden häufig noch als konkurrierende Methoden angesehen. Dabei haben beide Bereiche ihre jeweils wichtige Berechtigung und ein eigenes Wirkungsfeld.

 

Leider werden Tiertherapeuten wie ich von vielen Tierärzten immer noch sehr geringschätzig beurteilt, obwohl - oder oder eben weil - sie keinerlei Wissen über meine Arbeitsmethoden oder gar Erfahrung damit haben. Sehr häufig wird dann behauptet, ich wende "Hausmittelchen" oder "Kügelchen" an, ohne jegliche wissenschaftliche Basis. Die meisten wissen gar nicht, welche Inhalte oder welchen Umfang eine fundierte Ausbildung für Tiertherapeuten hat und wie viel bereits mit wissenschaftlichen Methoden zur Wirkung von Naturheilverfahren geforscht wird. In Deutschland gibt es - in der Humanmedizin zumindest - bereits mehrere Professuren für Naturheilkunde und Alternativmedizin und ihre Grundlagen sind mittlerweile verpflichtender Bestandteil der Ausbildung zum Mediziner.

 

Viele alltägliche Erkrankungen oder "Zipperlein" unserer Tiere lassen sich sehr gut mit alternativen Methoden behandeln. Selbstverständlich hat die Alternativmedizin Grenzen, derer ich mir als verantwortungsvolle Therapeutin sehr bewusst bin.  Es gibt viele Krankheitsbilder, bei denen eine Behandlung durch den Tierarzt und eine Gabe bestimmter Medikamente absolut notwendig und (über-)lebenswichtig für ein krankes Tier sind. Vielleicht nur für die Dauer einer bestimmten Zeit, manchmal aber auch lebenslang. Trotzdem kann eine zusätzliche alternative Therapie auch dann durchaus sinnvoll sein, beispielsweise um den durch die dauerhafte Medikamentengabe belasteten Organismus zu entlasten und Nebenwirkungen der Medikamente zu reduzieren.

Außerdem ist vorab auch häufig eine genaue Diagnostik unumgänglich, wofür eine entsprechende Ausstattung wie die Gerätschaften für Röntgen oder Sonographie (Ultraschall) nötig sind und im Einzelfall auch entsprechende Überweisungen zu einem Spezialisten.
Mein Ziel ist daher die Zusammenarbeit mit Ihrem Tierarzt, damit Ihr Tier optimal behandelt werden kann.

 

Natürlich gibt es ebenso die Fälle, in denen ein Tier als schulmedizinisch „austherapiert“ zu mir kommt und mit alternativen Therapieverfahren dennoch deutliche Verbesserungen des Krankheitsbildes und somit auch eine  erhöhte Lebensqualität für das Tier erzielt werden können.

 

Bei allen von mir praktizierten Therapiemethoden handelt es sich um Methoden aus der sogenannten Regulationsmedizin, das bedeutet, dass diese Therapien regulierend wirken, soweit eine Regulierung der auftretenden Fehlfunktion (Erkrankung) möglich ist. Bei chronisch bestehenden Problemen, Krebserkrankungen, Knochen- und Gelenkschäden (Arthrosen, Spondylosen, Bandscheibenschäden)  oder auch einem bereits stark angregiffenem Immunsystem können all diese Methoden also nur insoweit regulierend greifen, wie es der Körper zulässt bzw. annimmt. Dies ist von Fall zu Fall und von Individuum zu Individuum sehr unterschiedlich.

 

Somit dürfen von der Naturheilkunde bzw. Alternativmedizin und insbesondere von mir als Therapeutin weder Wunderheilungen, noch das spontane Verschwinden langjähriger oder chronischer Beschwerden erwartet werden. Eine ganzheitliche Behandlung erfordert Geduld, Zeit und die Bereitschaft, auch eventuell nötige Veränderungen im Umgang mit dem Tier oder in dessen Lebensumständen umzusetzen. Nur so kann dauerhaft ein Erfolg und eine Verbesserung erzielt werden.

 

Wenn ich etwas nicht nicht weiß, kommuniziere ich dies ganz offen und mache mich zu der betreffenden Thematik kundig.

 

Alle meine Therapievorschläge beruhen auf meinen eigenen Erfahrungen oder den Erfahrungen von Kollegen aus meinem Netzwerk sowie verschiedener Experten auf den jeweiligen Gebieten.

Ich therapiere niemals einfach darauf los und tobe mich nicht zu Ihren oder gar zu Lasten Ihres Tieres aus!


Hinweis: Der Gesetzgeber verlangt, dass ich darauf hinweise, dass die von mir angewandten alternativen  Therapiemethoden und -verfahren nicht wissenschaftlich bewiesen sind und somit von der Schulmedizin nicht anerkannt werden.