Therapie mit Heilpflanzen & Vitalpilzen

westlich & nach TCM (Traditionelle Chinesische Medizin)


Phytotherapie

Bei der Phytotherapie handelt es ich um die älteste bekannte Therapieform überhaupt, die Therapie mit Pflanzen bzw. mit Wirkstoffen der Pflanzen und Kräuter.  

 

Es ist immer das Zusammenwirken verschiedener Wirkstoffe einer Heilpflanze, die in der Phytotherapie genutzt werden. Zum Einsatz kommen dabei ganz unterschiedliche Zubereitungsformen wie Tee, Tinkturen, frische Kräuter, Presssaft, Abkochungen, Salben, Pulver und vieles mehr.  Vieles davon wurde  von Generation zu Generation weiter gegeben und in der heutigen Zeit durch wissenschaftliche Untersuchungen teilweise oder sogar ganz bestätigt. Die Phytotherapie eine der wenigen naturheilkundlichen bzw. alternativen Therapiemethoden, die von der Schulmedizin gleichermaßen anerkannt ist. Heilpflanzenkunde und die in den Pflanzen nachweisbaren pharmakologisch wirksamen Stoffe sind klar abzugrenzen und für die Wissenschaft erklärbar

Dadurch hat die Phytotherapie im Gegensatz zu anderen Therapiemethoden einen sehr hohen anerkannten Stellenwert. Viele heutige schulmedizinische Arzneimittel wurden den Wirkstoffen der Heilpflanzen entwickelt.

Mykotherapie

Die Mykotherapie ist in "unserer" westlichen Medizin eine noch relativ neue und unbekannte, dafür umso wirksamere Therapiemethode. Der Begriff Mykotherapie leitet sich von Mykos (griechisch: Pilz) ab. Für die Pilze, die in der Therapie genutzt werden, existieren verschiedene Bezeichnungen: Vitalpilze, Heilpilze oder auch Medizinalpilze. Manchmal wird auch von Nutzpilzen gesprochen und  die Bezeichnung „Heilpilz“ vermieden, weil die Pilze in Deutschland, anders als Heilpflanzen, keine Arzneimittelzulassung haben, sondern als einfaches Nahrungsergänzungsmittel gelten.

Pilze sind weder Tier noch Pflanze, sie bilden ein eigenständige Gruppe, die in der Evolutionsgeschichte 100 Millionen Jahre alt ist.

 

Bereits in der Antike wussten die Menschen viel über die Wirkung von Pilzen und nutzten sie,  Hildegard von Bingen beschreibt im Mittelalter die wohltuende Wirkung des Pilzes, der in der heutigen Mykotherapie als Reishi bekannt ist.

 

Mit der Verbreitung der modernen westlichen Schulmedizin verloren die Pilze dann an Bedeutung. In der Traditionellen Chinesischen Medizin und auch in Japan wurden und werden Pilze jedoch weiterhinangewendet. Erst Mitte der 70er Jahre begann die Schulmedizin, sich wieder mit der medizinischen Wirkung von Pilzen zu befassen.

 

Ein Haupteinsatzgebiet der Heilpilze ist die Krebstherapie: Das Immunsystem wird in seinem Kampf gegen die Krebszellen unterstützt, die betroffenen Organe werden gestärkt und Nebenwirkungen von chemischen Medikamenten werden gelindert.

Ebenfalls sehr hilfreich sind die Heilpilze bei überschießenden Reaktionen des Immunsystems (Allergien) und Autoimmunerkrankungen. Hier nützt die regulierende Wirkung der Pilze: Bei schwacher Aktivität der Abwehrzellen kommt es zur Anregung, bei überschießender Abwehrlage kommt es zur Dämpfung des Immunsystems.

 

Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Entgiftung. Verschiedene Heilpilze unterstützen Niere, Leber, Magen-Darm und Lymphsystem in ihrer Funktion und fördern die Ausscheidung von Giftstoffen. Dies ist vor allem bei Hauterkrankungen, aber auch bei unklaren Erschöpfungszuständen sehr wichtig. 

 

Mit der Mykotherapie kann der Körper der Tiere sowohl bei bakteriellen, viralen und fungiziden Erkrankungen als auch bei einer Tumortherapie und bei parasitärem Befall sehr wirkungsvoll unterstützt werden, egal ob es sich um Hunde, Katzen, Pferde, Heimtiere oder Vögel handelt: Alle Tiere kann man mykotherapeutisch unterstützen und auch präventiv (vorbeugend) versorgen.