Impfen & Parasitenprophylaxe mit Verstand


Die umfassende Beratung zu Impfungen und Parasiten wie beispielsweise Würmern, Flöhen und Zecken ist grundsätzlich im Erstgespräch zur Patientenaufnahme enthalten. 

Impfberatung zur sinnvollen Impfung

Leider werden immer noch viele Hunde, Katzen und auch Pferde oder Heimtiere zu oft oder falsch geimpft. Auch Tierärzte, die angeblich naturheilkundlich bzw. ganzheitlich arbeiten, empfehlen noch die mittlerweile völlig überholten und wissenschaftlich nicht mehr aktuellen jährlichen Impfungen und auch unnötige Impfstoffe.

Bestimmte Impfungen und vor allem eine vernünftige Grundimmunisierung von Jungtieren sind sinnvoll und notwendig. Aber auch dabei sind die Lebensumstände Ihres Tieres, seine aktuelle Gesundheitssituation und eventuelle Vorerkrankungen zu beachten. Nicht jede Impfung macht für jedes Tier Sinn.

 

Eine genaue Information über die notwendigen Impfungen und deren Häufigkeit ist für Sie als Tierhalter somit wichtig und hilfreich im Gespräch mit dem impfenden Tierarzt. 

Ich informiere Sie gerne über den aktuellen Stand der Impfmedizin, die rechtliche Lage, die verschiedenen Impfstoffe und deren Nutzen und berate Sie zu den individuellen Möglichkeiten für Ihr Tier.

 

Ebenso biete ich an, durch eine Laboruntersuchung die jeweiligen Titer bei Ihrem Tier zu bestimmen und so festzustellen, ob eine erneute Impfung aktuell überhaupt nötig ist.

Entwurmung

Regelmäßige Entwurmung „auf Verdacht“ oder gar „vorbeugend“  ist nicht nur unnötig, sondern auch sinnlos, da eine Wurmkur nicht vorbeugend wirkt. Sie tötet innerhalb von 24 Stunden alle möglicherweise vorhandenen Würmer im Körper ab, das Tier kann sich aber theoretisch sofort danach wieder infizieren.

 

 

Jedoch sollte man sich vor Augen führen, dass Wurmkuren grundsätzlich auch starke Medikamente sind, die den Organismus belasten und Nebenwirkungen haben können.

Gerade, wenn Darmflora und Immunsystem nicht intakt sind, haben Parasiten bessere Chancen, sich wieder anzusiedeln, was dann schlimmstenfalls zu Resistenzen führt. Das Tier muss dann immer häufiger und mit wechselnden Mitteln behandelt werden, weil sein Körper keine natürlichen Abwehrmechanismen gegen die Parasiten aufbauen kann.

 

Statt einfach zu entwurmen, sollte durch eine regelmäßige Kotuntersuchung überprüft werden, ob überhaupt ein Wurmbefall vorliegt. Ist dies nicht der Fall, muss auch nicht entwurmt werden. Alle Informationen zu den Kotuntersuchungen finden Sie  hier.

Zecken, Flöhe & Co.

Parasiten wie Flöhe, Zecken oder Milben sind nicht nur unangenehm, sondern können auch Krankheiten übertragen. Somit ist eine vorbeugende Behandlung gegen einen Befall durchaus sinnvoll.

 

SpotOns oder Halsbänder, die auf Zecken, Flöhe oder Milben eine abtötende Wirkung haben, enthalten jdeoch IMMER Insektizide! Insektizide sind starke Nervengifte, die bei unseren Haustieren Nebenwirkungen wie starkes Erbrechen, Durchfall, Juckreiz, Haarausfall oder sogar Nervenschäden (Speicheln, Zittern, Kreislaufkollaps) bis hin zur Epilepsie auslösen können.

 

Der Trend geht leider seit einiger Zeit dazu über, diese Nervengifte nicht mehr „nur“ äußerlich auf das Tier aufzubringen, sondern direkt als Tablette innerlich, quasi als „Rundumschutz“, zu verabreichen (diese Präparate findet man auf dem Markt beispielsweise unter den Namen Bravecto, NexGard, Credelio und Simparica). Die Nebenwirkungen sind bislang kaum erforscht und -auch aufgrund der verhältnismäßig kurzen Zeit der Mittel am Markt- kaum absehbar.

Ich möchte bereits an dieser Stelle von der Gabe dieser Tabletten entschieden abraten!

 

Ich berate Sie gerne, welche passenden Alternativen sich zur Parasitenprophylaxe bieten. Welche Methode für Ihr Tier die Richtige ist können wir zusammen herausfinden und ausprobieren.

Bei einigen Tieren reicht schon eine kleine Änderung, andere sind regelrechte „Zeckenmagneten“ oder „Flohschaukeln“, so dass der Einsatz von SpotOns durchaus Sinn machen kann. Hier berate ich Sie zu den verschiedenen Präparaten auf dem Markt und finde mit Ihnen die beste Lösung, denn auch hier lohnt sich der Vergleich und das Finden des „kleinsten nötigsten Übels“.

Halsbänder mit EM-Keramik

„EM“ steht für „Effektive Mikroorganismen“. Entdeckt wurden diese speziellen Organismen und deren Nutzungsmöglichkeiten von dem japanischen Agrarwissenschaftler Prof. Dr. Dr. Dr. Teruo Higa.

Indem japanischer Kibushi-Ton mit EM fermentiert und anschließend bei sehr hohen Temperaturen gebrannt wird, werden die positiven Eigenschaften der Mikroorganismen auf die Keramik übertragen.

 

Es gibt verschiedene Erfahrungsberichte über die Wirkung von EM-Keramik Halsbändern bei Hunden, u.a. Vitalisierung des Körpers, Stärkung des Immunsystems, deutlichere Vitalität, besseres Wohl- und Allgemeinbefinden, usw.

 

Allem voran wird aber über die  abwehrende Wirkung gegenüber Zecken und Flöhen berichtet, die EM anscheinend haben.

Natürlich ist es möglich, dass die Hunde auch MIT dem EM-Keramik Halsband noch Zecken oder Flöhe bekommen können, allerdings habe ich bei meinen eigenen Hunden und bei Patienten, die die Halsbänder tragen, in den Sommermonaten eine deutliche Reduzierung des Zeckenbefalls festgestellt. Außerdem scheinen die Zecken auf einem Hund, der ein EM-Halsband trägt,  länger nach einer Stelle für einen Biss suchen zu müssen und können so vorher abgesammelt werden.

Ich persönlich bin von einer Wirkung der Halsbänder überzeugt und sie bieten in meinen Augen eine echte Alternative zu chemischen Präparaten.

Das Halsband sollte möglichst rund um die Uhr getragen werden und nur in Ausnahmefällen kurzzeitig abgenommen werden. Die Wirkung gegen Zecken lässt bei kurzfristigem entfernen des Halsbandes (z.B. beim schwimmen) nicht nach.

 

Ich fertige die Halsbänder von Hand in allen Größen und Farben in verschiedenen Ausführungen selbst an und mache auch gerne Bestellungen in Wunschfarben oder Sonderwünsche möglich.