Über mich


"Behandle dein Haustier so, daß du im nächsten Leben ohne Probleme mit vertauschten Rollen klar kommst."

Pascal Lachenmeier

Mein Vater wurde bei einem lustigen Abend unter Freunden einmal gefragt, als wer oder was er im nächsten Leben wiedergeboren werden möchte. "Als Haustier bei Katharina!", hat er ohne zu zögern geantwortet.

Für mich ist das ein riesiges Kompliment und zeigt mir, dass mein Wunsch, nicht nur Tiere zu halten, sondern auch mit Ihnen zu arbeiten und ihnen helfen zu können, unbedingt in Erfüllung gehen musste.

 

Ich lebe in Bad Münstereifel, zusammen mit meinem Mann, unserem Hund Elmo, drei Chinchilla-Männern und einem Dsungarischen Zwerghamster.

 

Ich bin studierte Medienökonomin und war jahrelang in diesem Beruf tätig. Die Überlegung und der Wunsch, eine Ausbildung zur Tierheilpraktikerin zu machen, war schon eine Weile präsent, ich habe aber aufgrund meiner mir damals wichtig erscheinenden "Karriere" lange Zeit darauf verzichtet.

 

Im Sommer 2013 adoptierten mein Mann und ich drei kranke Chinchillas aus dem Tierheim. Kein Tierarzt, bei dem wir mit den Tieren vorstellig waren, konnte eine Therapie empfehlen, die wirklich anschlug. Die Tiere litten unter einem hartnäckigen Hautpilz-Befall und einer Infektion mit Giardien, welche sie immer weiter abmagern ließ. Alle schulmedizinischen Medikamente wirkten entweder gar nicht oder schwächten die Kleinen zusätzlich, da sie mit Durchfall, Mattigkeit und teilweise völliger Verweigerung der Nahrung reagierten (für Tiere mit Stopfdarm, wie Chinchillas es sind, lebensgefährlich, da die Darmtätigkeit nicht zum Erliegen kommen darf!). Nach dem notgedrungenen Absetzen der Medikamente war das Allgemeinbefinden der drei Chins zwar wieder etwas besser, der Hautpilz und die Giardien hielten sich jedoch hartnäckig.

 

Bis mich eine Bekannte, die sich um die Pflege und Vermittlung von Tierschutz-Katzen kümmert, auf eine naturheilkundliche Behandlung gegen Giardien aufmerksam machte, mit der sie ohne belastende chemische Medikamente regelmäßig ihre Pflegekatzen nachhaltig von Giardien befreite. Nach dem letzen Strohhalm greifend ließ ich mich überreden, die Chinchillas so zu behandeln. Ebenfalls empfahl sie mir etwas Naturheilkundliches gegen den Hautpilz. Die Giardien-Symptome verschwanden innerhalb von einer Woche, die Tiere nahmen wieder zu und die durch den Pilz angegriffenen Hautstellen heilten ohne Spuren aus.

 

Dieses Erlebnis prägte mich so nachhaltig, dass ich mich im Herbst 2013 endlich bestärkt fühlte, die berufsbegleitende Ausbildung zur Tierheilpraktikerin am BTB Bildungswerk für therapeutische Berufe zu beginnen. Im Herbst 2015 habe ich diese erfolgreich mit der Abschlussprüfung beendet.

 

Im September 2016 habe ich außerdem die Ausbildung zur Tierphysiotherapeutin und -Osteopathin für Kleintiere und Pferde an der atm (Akademie für Tiernaturheilkunde) begonnen, die ich voraussichtlich im Frühjahr 2019 abschließen werde.


Ich bin keine Therapeutin, die alle Tierärzte und die Schulmedizin grundsätzlich verurteilt und über einen Kamm schert, denn verschreibungspflichtige Medikamente, genaue Diagnostik wie etwa auch durch  Röntgen oder Sonographie (Ultraschall), Impfungen und Parasitenbekämpfung sind in vielen Fällen notwendig, wo die Alternativmedizin ihre Grenzen hat. Diese muss ein  verantwortungsvoller Therapeut kennen, ebenso wie auch seine eigenen. Aus diesen Gründen bin ich der Meinung, dass Tierarzte und Tierheilpraktiker durchaus zusammen arbeiten können und sollten, da sich Schulmedizin und Naturheilkunde in vielen Fällen fantastisch ergänzen.

 

Ich distanziere mich ausdrücklich von Techniken wie „Handauflegen“, Ferndiagnosen  und Fernbehandlungen und solchen Praktiken, die man als spirituell oder esoterisch ansehen muss.

 

Meine Schwerpunkte in der Tätigkeit als Tierheilpraktikerin liegen in der ausführlichen Beratung zu einer optimalen Fütterung und Haltung Ihres Tieres, zur Prophylaxe sowie dem Schaffen einer Grundlage zur Verbesserung des Gesundheitszustandes.

 

Trotz eines bislang fehlenden Tierheilpraktiker-Gesetzes unterliegt meine Berufsausübung zahlreichen Vorschriften und Gesetzen, u. a. den Vorschriften des Arzneimittelgesetzes, des Tierschutzgesetzes und des Tierseuchengesetzes. Darüber hinaus greifen zahlreiche weitere Gesetze und Verordnungen in die Berufsausübung ein. Außerdem  besteht für Tierheilpraktiker die Meldepflicht beim zuständigen Veterinäramt.